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Pfarre

Die Pfarre Olbendorf

Die Visitation vom Jahre 1698 berichtet folgendes: " Die Kirche bauten die alten Katholiken zu Ehren des Hl. Leviten und Märtyrers Laurentius, auf einem Hügel nach Osten gerichtet."
Da in dieser Urkunde von einer katholischen Kirche eine Erwähnung gemacht wird, nimmt man an, dass die Kirche vor der großen Glaubensspaltung des 16. Jhdt. eine eigene Pfarre gewesen ist. Um das Jahr 1600 fiel aber ein Teil der katholischen Religion ab und wurde protestantisch, weshalb der evangelische Superintendent Gregor Muray im Jahre 1652 in Olbendorf eine Kirchenvisitation abhielt. Wegen der geringen Einwohnerzahl erhielten dann aber weder die Katholiken, noch die Evangelisten einen eigenen Geistlichen, weshalb Olbendorf als Filiale an die Pfarre Bocksdorf angeschlossen wurde, wo es bis 1788 verblieb.
Nach der Ortschronik des Pfarrers Georg Peham und der kanonischen Visitation vom Jahre 1812 wurde die alte Kirche 1794 größtenteils abgetragen und neu auf- und zugebaut. Im Jahre 1873 wurde die Kirche wiederum vergrößert.

1788 wurde die Pfarre Olbendorf wieder von Bocksdorf getrennt und zuerst eine Ortskaplanei errichtet. 1807 wurde eine selbständige Pfarre errichtet.

In den letzten Jahren wurde die Olbendorfer Kirche einer Gesamtrenovierung unterzogen. Es wurde der Turm neu eingedeckt und die Spitze ziert nun ein neues Kreuz.  

 

 
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